Die Sternsinger sind wieder unterwegs
Wie in jedem Jahr findet in der Zeit nach Weihnachten bis zum 6. Januar, das so genannte Sternsingen statt.
Ursprünglich wurzelt es in den mittelalterlichen Mysterienspielen . In ihnen wurde auf verschiedene Weise die
Geburt des göttlichen Kindes in einer Krippe dargestellt. Im 16. Jahrhundert sammelten Notleidende Schüler Almosen
für ihr Schulgeld.
1959 startete die erste Aktion der Neuzeit mit der Idee, Spenden für Notleidende Kinder in der Dritten Welt zu
sammeln und zu verwenden. Heute beteiligen sich ca. 500 000 Kinder und Jugendliche in über 12.500 Pfarreien.
Die Aktion geht vom Kindermissionswerk in Aachen aus. Sie ist das größte Hilfsprojekt in der Kinder Kindern helfen.
Hauptanliegen ist, Gerechtigkeit und Lebensmöglichkeiten, z.B. den Schulbesuch und Ausbildungsmöglichkeiten, auch in
armen Ländern zu schaffen und zu verbessern. Darum ist das Leitwort, (z.B. einander Segen sein oder miteinander Singen)
stets mit der Aussage verbunden:
"Damit Kinder heute leben können"
Die Sternsinger gehen durch die Straßen und verkünden die Botschaft, „Gott wurde Mensch“.
Diese Botschaft von der Menschwerdung Gottes, tragen die Sternsinger in die Häuser und Familien.